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Am 09.02.2010 um 20.00 Uhr  veranstaltete das Rosa-Luxemburg-Stiftung-Neztwerk Greifswald in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung M-V im St. Spiritus Greifswald einen Vortrag mit dem Titel “Was ist Antiziganismus?” Der Ankündigungstext für die Veranstaltung ist  HIER zu finden.

Der Vortrag wurde aufgezeichnet und kann nun hier angehört werden. Nach dem Starten des Players wird ein weiterer Link zum Herunterladen des Vortrages sichtbar. Der Mittschnitt steht unter Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Lizenz

Was ist Antiziganismus?, St.Spiritus Greifswald 09.02.10

Eine Einführung und Begriffsdefinition unter anderem am Beispiel des Pogroms von Rostock Lichtenhagen.

Am 09.02.2010 um 20.00 Uhr im St. Spiritus Lange Str. 49/51 Greifswald.
Veranstaltet vom Rosa Luxemburg Stiftung Neztwerk Greifswald in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung M-V.

Der Hass auf Roma und Sinti, Pavee und Jenische, sowie Menschen die aufgrund ihrer Lebensweise als solche identifiziert wurden, hat insbesondere in Deutschland eine 500-jährige Geschichte, die bis an den Beginn der Neuzeit zurückreicht.

Die Veranstaltung wird einen einführenden Blick auf die Grundmuster des Antiziganismus werfen und herausstellen, an welchen Stellen sich das
antiziganistische Ressentiment vom Zeitalter der Reformation über die Aufklärung bis hin zum Nationalsozialismus wandelte und welche Kontinuitäten feststellbar sind. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird am Beispiel der Berichterstattung des „Spiegel“, über das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen, versucht die antiziganistischen Aspekte herauszuarbeiten um so greifbar zu machen, welche Auswirkungen diese auf politische Prozesse, wie etwa die Asylrechtsdebatte in den 90er Jahren, haben können. Abschließend wird ein zweites Beispiel die aktuellen Lage der Kosovo-Roma in der BRD betrachten und den Übergang zur Diskussion einleiten.

Am 21.01.2010  fand im IKuWO der Vortrag „Simone Weil Lebenserfahrung und Geistesarbeit“ statt. Veranstaltet wurde der Vortrag von der AG Theorie in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung M-V.

Der Referent Lou Marin aus Marseille, Übersetzer eines Buches über Simone Weil (* 3. Februar 1909 in Paris; † 24. August 1943 in Ashford, England) und den Anarchismus vom Verlag Graswurzelrevolution, berichtete über Simone Weil`s Zeit während des Spanischen Bürgerkrieges, ihrem wirken in der Resistance  und ihre anarchistische Theorie.

Quelle Flickr Userin vv

Der Vortrag wurde aufgezeichnet und kann nun hier angehört werden. Wenn der Player gestartet wurde, ist ein weiterer Link zum herunterladen des Vortrages sichtbar. Der Mittschnitt steht unter Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Lizenz

Simone Weil Lebenserfahrung und Geistesarbeit mit Lou Marin, Marseille IKuWo Greifswald 21.01.10

mit Lou Marin, Marseille (Verlag Graswurzelrevolution), Übersetzer eines Buches über Simone Weil und den Anarchismus
am 21. Jan. 2010, um 19.30 Uhr im IKuWo, Goethestraße 1, Greifswald Veranstaltet von der AG Theorie unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern.

Simone Weil Quelle: Flickr Userin vanvan

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WE ♥ DAISY

Sonntag, der 10. Januar 2010: Der Landkreis Ostvorpommern ruft Katastrophenalarm aus. Lorenz Caffier, Innenminister des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, lässt die A 20 komplett sperren, der Bahnverkehr kommt zum Erliegen “Die Lage ist prekär”, sagt ein Polizeisprecher aus Stralsund.

Schuld an der Situation in Vorpommern war der Schneesturm “Daisy”. Durch massiven Schneefall und Orkanböen mit Spitzen von 122h/km wurden Teile des Landes kurzzeitig vom Rest der Welt abgeschnitten.

Dies war Anlass für einige Menschen unter dem Motto „WE ♥ DAISY“ in Greifswald am gleichen Tag auf die Straße zu gehen. In einem kurzfristig über E-Mail und Twitter verbreiteten Aufruf hieß es unter anderem: Weiterlesen »

Im Jahresende fand der Chaos Communication Congress in Berlin statt. Auf dem frei editierbaren Wiki des Kongresses wurde am 30.12.09 illegal beschaffte Kundendatenbank des Online Handels der bei Faschist_innen und Rassist_innen beliebten Marke Thor Steinar der Firma Mediatex GmbH aus dem Jahr 2008 veröffentlicht. Unter den ca. 54.400 Einträgen befindet sich auch die Adresse der Zahnarztpraxis des FDP Landtagsabgeordneten und Bürgerschaftsmitglied der Stadt Greifswald Sebastian Ratjen. Dies war Anlass für einige Greifswalder Blogs (HIER, HIER, HIER und HIER) ab dem 04.01.2010 darüber zu berichten und Herrn Ratjen mit der Marke in Verbindung zu bringen. Dieser erklärte dann am 06.01.2010 in der Ostsee-Zeitung, dass er niemals mit dem Unternehmen eine Geschäftsbeziehung unterhalten hat und sich auch nicht erklären kann, wie seine Daten in die Datenbank gekommen sind.

Alles in allem nicht weiter Beachtenswert würde Herr Ratjen nicht noch mal seine Aussage aus dem Jahr 2007, wie mit der Marke umgegangen werden solle, bekräftigen.

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Am 18.12 fand im Koeppenhaus Greifswald der Vortrag „Gentrification, eine Einführung“statt. Veranstaltet wurde der Vortrag vom Rosa Luxemburg Stiftung Netzwerk Greifswald in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung M-V.

Die beiden Referent_innen erläuterten die Theorie der Gentrifizierung, beleuchteten die Gentrification am Beispiel vom Dresden-Neustadt und gingen auf Formen des Protest gegen Gentrification-Prozesse ein.

Der Vortrag wurde aufgezeichnet und kann nun hier angehört werden. Wenn der Player gestartet wurde, ist ein weiterer Link zum herunterladen des Vortrages sichtbar.

"Gentrification eine Einfuehrung" aufegnommen im Koeppenhaus HGW am 18.12.09

Greifswald im Frühjahr 1992:

Ein paar Jugendliche sind frustriert. Zu grau ist der Alltag geworden. Jedem drücken Probleme und niemand hört einem zu. Die Jugend zu lange im Schatten der großen staatlichen Politik.

Man braucht wieder eine Stimme, ein Medium für die Jugend. Wo man und frau seine Träume, Wünsche Probleme, Interessen, (einfach sich selbst) darstellen und äußern kann. Einfach ein Stück Freiheit, um sein Leben gestalten zu können. Der Stadtstreicher soll ein Teil dazu beitragen.

Diese Zeilen sind Teil des Vorwortes der 1. Ausgabe des Magazins „Stadtstreicher GREIFSWALDer Jugend & Kulturmagazin“, von dem bis zu seiner Einstellung im Jahr 1997 19 Ausgaben entstanden sind. Diese 19 Ausgaben waren für die Greifswalder Jugend ein Medium sich auszudrücken, Themen in die Öffentlichkeit zu ziehen und es war auch ein Ausdrucksmittel für die politischen Kämpfe ihrer Zeit.

Stadtstreicher Cover Ausgabe 1 August 1992

Bis zum Ende dieses Jahres werde ich versuchen alle 19 Ausgaben als PDF zum Download bereit zu stellen. Damit soll es möglich sein einen Einblick in das damalige kulturelle und politische Leben der Greifswalder Jugend zu gewinnen. Weiterlesen »

Am 3. November 1991 wurde das Fußballoberligaspiel der Amateure Greifswalder SC (heute: Greifswalder SV 04) gegen den FC Berlin (heute: BFC Dynamo) ausgetragen. Es endete mit einem 0:1 für den BFC, Strassenschlachten beider Fanlager und der Polizei, sowie einem Angriff auf das benachbarte Asylberwerber_innenheim.

Dass die Begegnung damals eine besondere Brisanz besitzen würde, war schon im Vorfeld abzusehen. Denn am Spieltag jährte sich der Tod eines FC Berlin Hooligans, der ein Jahr zuvor bei Ausschreitungen in Leipzig von einer Polizeikugel tödlich getroffen wurde. Trotz dieser brisanten Ausgangslage war die Greifswalder Polizei am Tag des Spiels lediglich mit 80 Beamten und Beamtinnen im Einsatz. Weiterlesen »

Am kommenden Freitag, den 18.12. um 20.00 Uhr veranstaltet das Rosa Luxemburg Stiftung Netzwerk Greifswald in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung M-V im Koeppenhaus Greifswald, den Vortrag „Gentrification, eine Einführung“.

Gentrification

Der Vortrag wird versuchen Schlagwörter wie Aufwertung, steigende Mieten, Verdrängung von angestammten EinwohnerInnen einzuordnen und zu diskutieren. Dabei wird auf die wissenschaftlichen Theorie der Gentrifizierung, die bereits 1964 von der Soziologin Ruth Glass beschrieben worden ist, eingegangen. Zudem gibt es einen kleinen Einblick über Protestformen am Beispiel von Hamburg.

Foto von Sebastian Thiele via Flickr

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