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Ende der Pause?

Nach langer Zeit ist es wieder soweit, es gibt neuen Content auf dem Blog! Ich hatte mir vorgenommen, als ich mit diesem Blog begann, den„Stadtstreicher“ als PDF ins Internet zu bringen. Nachdem anfänglich auch regelmäßig Ausgaben von mir eingescannt wurden, ereilte das Projekt das gleiche Schicksal wir dem Blog. Es schlief ein.

Nun gibt es nach über einem Jahr Pause wieder eine neue Ausgabe  zum Download und das Projekt „Stadtstreicher“ plus der Blog werden aus dem Tiefschlaf gerissen. Ob ich das Bloggen wieder richtig beginne, möchte ich nicht versprechen.

Das Schwerpunktthema der 12. Ausgabe ist der Abriss und die Sanierung der Altstadt. Wer weiter am Thema interessiert ist, dem sei die Fotoausstellung im Pommerschen Landesmuseum ans Herz gelegt.

 

Beitrag vom blog.17vier zur Fotoausstellung: KLICK

Info´s vom Pommerschen Landesmuseum: KLICK

 

Carlo Giuliani, ragazzo

„kein Märtyrer, kein Held, sondern bloß ein Junge, der gegen eine tiefe Ungerechtigkeit reagierte“

Giuliano Giuliani über sein Sohn Carlo Giuliani 14. März 1978 in Rom; † 20. Juli 2001 Genua

 

Der Dokumentarfilm „Was passierte auf der Piazza Alimonda?“, der das Geschehen um den Mord an Carlo Giuliani beleuchtet,  kann HIER angesehen werden.

 

 

Bild via Flickr von redbanshee

Das studentische Internetmagazin der Universität Greifswald „Webmoritz“ veröffentlichte am 28.06.20011 eine Kolumne des
stellvertretenden Pressesprechers des Bildungsministerium M-V., Thorsten
Heil (CDU), in der er sich über das Thema „Frauenquote: Haben wir Männer
nicht andere Probleme?“ ausließ. So leitete er seine Kolumne mit
folgendem Absatz ein: „Ich kann es nicht mehr hören – Emanzipation,
Quote und so weiter. An dieser Stelle können unsere toleranten linken
Gutmenschen, Macho-Gelaber-Hasser und Gleichberechtigungsfanatiker
gleich wieder aussteigen […]“ und wurde im Folgenden auch nicht
innovativer.

Für diesen Beitrag bekam Herr Heil auch einiges an Kritik, sei es in den
Kommentaren unter dem Artikel oder vom Landesverband der Partei die
Linke. Siehe HIER

Die an ihn herangetragene Kritik hat wohl den Autor dazu bewogen, den
Webmoritz zu bitten, seinen Artikel zu löschen. Was das Magazin auch
machte. Siehe HIER

Da Herr Heil aber in der Begründung für seine Bitte noch mal klar stellt, dass seine Kolumne seine Meinung widerspiegelt, soll nun hier der Text noch mal veröffentlicht werden, um eine weitere Diskussion über den Text zu ermöglichen.  Weiterlesen »

Am kommenden Dienstag, den 19. April 2011, veranstaltet der Arbeitskreis kritischer Jurist_innen Greifswald um 20.00 Uhr im Audimax (Rubenowstraße 1) der Universität Greifswald einen Vortrag zum Thema „Hartz IV“ und dessen Problemfelder. Referentin ist Frau Brigitte Vallenthin von der Hartz IV Plattform. Speziell wird der Vortrag von der systematischen Verweigerung von Hilfen und das nötigende Unter-Druck-Setzen von Betroffenen durch die Sozialbehörden und Sozialgerichte handeln.

Am 08.11.2010 berichtete das Blog „Webmoritz“ der Studierendenschaft der Universität Greifswald, sowie am 09.11.2010 die „Ostsee Zeitung“ über einen Angriff auf ein Mitglied der „Turnerschaft Cimbria“.Der Geschädigte Hubert H. soll nach Medienangaben wegen seines sichtbar getragenen Verbindungsbandes, das ihn als Mitglied der Turnerschaft ausweise, zuerst beschimpft und dann tätlich von Teilen einer 10-15 Personen starken Gruppe angegriffen worden sein. Ein Teil der Gruppe hätte Springerstiefel getragenen und sei wegen eines Irokesenhaarschnittes aufgefallen.
Wobei ihm das Band entwendet worden sei und er Verletzungen erlitten haben soll, die noch in der Nacht im Krankenhaus behandelt werden mussten. Ein Tatverdächtiger sei noch in der Nacht von der Polizei ermittelt und auf das Revier gebracht worden. Weiterlesen »

Ich schaffe es zur Zeit leider nicht, das Blog mit Inhalt zu füllen, obwohl es gerade durch die Ankündigung der NPD, am 1. Mai in Greifswald demonstrieren zu wollen, Themen genug gäbe. Als kleines Lebenszeichen dokumentiere ich an dieser Stelle die Pressemitteilung des Bündnis Greifswald Nazifrei vom 02.04.2011. Die Flattr Klicks für diesen Beitrag werden von mir an das Bündnis weitergegeben.

 

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Die Greifswalder Grünen veröffentlichten gestern Abend auf ihrem Blog eine Pressemitteilung, in der sie darauf aufmerksam machten, dass die Bürgerschaft Greifswald auf den landwirtschaftlichen Flächen der Stadt die Pächter verpflichtet, während der gesamten Pachtzeit auf den Einsatz und die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) zu verzichten. Außerdem, das vergessen die Grünen in ihrer PM, hatte die Bürgerschaft auf der Sitzung am 30.03. 2009 entschieden, dass in Schulessen keine Lebensmittel aus GVO Anbau enthalten sein dürfen.

Viel interessanter ist jedoch, dass sich die Grünen nicht nehmen konnten, sich selbst einmal kräftig auf die Schulter zu klopfen. Zu Unrecht? So steht in der PM folgendes:

Wir sind sehr zufrieden und auch ein klein wenig stolz auf den Erfolg unserer Initiative. Wir hatten damals mit großem Widerstand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Bürgerschaft zu kämpfen.

Und sie dürfen auch darauf stolz sein.

Nur leider vergessen die Greifswalder Grünen etwas. Sie waren es nicht allein. So wurde dieser Antrag 2009 mit einer zweiwöchigen Kampagne begleitet, an der dann nicht nur die Grünen beteiligt waren, sondern auch der Weltladen Greifswald, der BUND Mecklenburg Vorpommern und die agriKultur gruppe greifswald. Diese vier Gruppen waren es, die die Kampagne „Gentechnikfreie Region Greifswald für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik“ gestemmt hatten. Es wurden Vorträge organisiert, Infostände durchgeführt und ein offener Brief für eine gentechnikfreie Region mit über 440 Unterzeichnenden an die Bürgerschaft übergeben.

So haben alle Akteure daran mitgewirkt, dem „großem Widerstand“ entgegenzuwirken und nicht nur eine Partei, die jetzt versucht aus der Arbeit aller politisches Kapital zu ziehen.

Der Flyer zu damaligen Kampagne als PDF: Gentechnikfreie Region

update 11.05 Uhr 02.02.2011

Bereits um 08.40 Uhr erhielt ich eine Antwort auf meine (schnippische) Mail, die ich gestern Abend direkt nach dem Erhalt der PM an die Grünen schreib. In der Mail machte ich auf die Kampagne aufmerksam.

Hallo,

ich weiß zwar nicht, wer uns hier schreibt, aber er oder sie hat recht.

Da ich damals noch nicht in der Grünen Fraktion war, habe ich es nicht mehr auf dem Schrim gehabt, dass es eine gemeinsame Aktion mehrerer Initiativen war. Das hätte unbeindgt erwähnt werden müssen. Tut mir leid.

Viele Grüße und trotzdem auf weitere gute Zusammenarbeit, Stefan Fassbinder

Leider wurde auf dem Blog der Grünen noch nicht reagiert.

Die Gewerkschaft der Protestierenden (GdP) Mecklenburg-Vorpommern appelliert an alle Polizeibeamt_innen, die sowohl am 11. Dezember, als auch an den darauf folgenden Tagen in Greifswald, Lubmin und Umgebung für den geplanten Castor-Transport im Einsatz sind, dieses gewaltfrei zu tun und sich insbesondere dem Grundgesetz nicht zu widersetzen.
„Für meine Mitdemonstrantinnen und Demonstranten gehören Castor-Transporte zu den schwierigsten Demonstrationen überhaupt. Wir wollen auf der einen Seite das Demonstrationsrecht uneingeschränkt wahrnehmen und auf der anderen Seite aber auch nicht körperlich verletzt werden oder durch  beispielsweise illegales abfilmen unserer Demonstrationen unser Grundrechte mit Füssen getreten wissen .“, so der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Protestierenden Stefan Reichelt.
Als nicht hilfreich bezeichnet die Gewerkschaft der Protestierenden Aufrufe führender Landespolitiker zum „seit ruhig es wurde gewählt“. „Der Grat zum Missverständnis und damit der Nichtwahrnehmung elementarer Grundrechte ist schmal. Schnell können derartige Äußerungen von prominenter Seite als Aufforderungen zum abschaffen der Demokratie wahrgenommen werden.“, so Reichelt weiter. “Die Gewerkschaft der Protestierenden kann durchaus die Position führender Landespolitiker zur Atompolitik nachvollziehen. Aber alles hat seine Zeit und seinen Ort.”

hier geht es zum Original der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Mecklenburg-Vorpommern


mehr Informationen auf der Internetseite des Bündnis „Schon vergessen?

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten im ganzen dritten Reich die Synagogen, Geschäfte und Wohnungen wurden demoliert, Jüdinnen und Juden misshandelt, verhaftet und ermordet. Es war die sogenannte “Reichspogromnacht”. Auch in Greifswald wütete der Volksmob. So sammelten sich am 9. November 1938 vor allen jüdischen Geschäften und Wohnungen Nationalsozialisten. Dabei kam es laut Zeitzeugenberichten zur Demolierung und Verwüstung von mehreren Geschäften.

Quelle: webmoritz.de

Am diesjährigen 9. November lädt um 13Uhr der Arbeitskreis Kirche & Judentum der Pommerschen Evangelischen Kirche zur einer Erinnerung an die Jüdische Gemeinde in die Mühlenstraße ein. Um 19.30 Uhr wird dann im Kleinen Saal der Stadthalle, das Jüdische Theater Rostock „Mechaje“ ihr Stück „Splitter der Kristallnacht“ aufführen

Wer sich weiter mit dem Jüdischen Leben in Greifswald beschäftigen möchte, dem sei die Broschüre „Jüdisches Leben in Greifswald von 1870-1942“ aus dem Jahr 2008 der Antifaschistischen Aktion Greifswald empfohlen.

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