Feeds
Artikel
Kommentare

in seiner Kindheit eher sehr ländlich geprägt, wird er durch die Begegnungen mit
anderen spanischen Dichtern und die politischen Bewegungen in Madrid zu Zeiten
des Bürgerkriegs eine starke persönliche Wandlung vollziehen. Er stellt
sich gegen das Francoregime und wird deswegen auch inhaftiert. Mit nur 32 Jahren
stirbt er an den Folgen der Leukämie im Gefängnis.

Anlässlich seines 100. Jubiläums werden viele interessante Veranstaltungen vom
27.- 30.10 2010 in Greifswald stattfinden.
Weiterlesen »

Im Jahr 1988 brachte die „Redaktion Straßenmedizin Mitteilungsblatt der Sanitätergruppen Hamburg“ die Broschüre „Selbstschutz und Erste Hilfe bei Demonstrationen und Blockaden mit Rechtshilfe-Tips“ heraus.
Broschüre Selbstschutz und Erste Hilfe aus dem Jahr 1988
Die Broschüre sollte die Lesenden an den Erfahrungen der Demosanis bei der Behandlung von Opfern von staatlicher Gewalt teilhaben lassen, um dadurch der Repression ein Stück Selbstvertrauen und Selbsthilfe entgegenzusetzen. Die Texte, die rechtliche Hinweise und Austattungstipps für Demos behandlen, sind heute nicht mehr gültig. So wird etwa geraten, einen Nierenschutz, Sportler_innentiefschutz etc. mitzunehmen. Alles Gegenstände die heute auf Demonstrationen als passive Bewaffnung zählen würden. Wer auf der Suche nach einer aktuelle Broschüre mit Rechtshilfetipps ist, dem sei die Broschüre „Was tun wenn’s brennt?!“ des Rote Hilfe e.V. ans Herz gelegt. Die Erste Hilfe Tipps sind meiner Meinung nach aber immer noch sehr lesenswert.

Die Broschüre kann nun HIER heruntergeladen werden.

Der folgende Demoaufruf wurde von der Antirassistischen Initiative Rostock übernommen.

Demonstration in HRO zur Unterstützung der Flüchtlingsproteste


Termin: Demonstration am Freitag, 24.09.2010 um 16:00 Uhr
Ort: Rostock, Start am Saarplatz

Seit einer Woche protestieren Flüchtlinge in dem Flüchtlingslager Horst (Landkreis Ludwigslust) gegen die miserablen Zustände in der Unterkunft. Einer von ihnen befindet sich seitdem im Hungerstreik. In dem Heim müssen die Menschen, unter ihnen Familien, isoliert und bevormundet leben, die ärztliche Versorgung und die Verpflegung ist schlecht. Perspektiven im Land werden ihnen nicht geboten. Weiterlesen »

Seit längerer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Kinderbuch. In dem nicht wie in vielen Kinderbüchern Mutter-Vater-Kind-Geschichten reproduzirt werden und so den Kindern suggeriert wird, dass so „das perfekte Familienleben“ in unserer Geselllschaft aussieht. Andere Lebensituationen werden so leider oft als „anders“, „nicht normal“ oder „besonders“ gekennzeichnet. Ich suche also ein Kinderbuch, bei dem, wenn ein Name vorkommt, der auf einen Migrationshintergrund schließen lässt, nicht der erklärende Nachsatz folgt, sein Papa kommt aus … oder das gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern nicht als was besonderes darstellt. Diese Lebensituationen sollen somit auch nicht positiv motiviert als „außerhalb der Norm liegend“ gekennzeichnet werden.

Titelbild "Unsa Haus und andere Geschichten"

Titelbild "Unsa Haus und andere Geschichten"

Weiterlesen »

14.714 bestätigte Tote

Nur ein Zitat mit Quellenangabe, weil mich das gerade dermaßen aufregt. Sollte jemand den Flattr-Button unter dem Artikel drücken, geht das Geld Ende des Monats weiter an „Kein Mensch ist illegal„.

Das Blog „Fortress Europe“ hat die in „El Pais“, „Le Monde“, „Corriere della Sera“, „La Repubblica“ etc. pp. flüchtig notierten Tode von Menschen, die seit 1988 auf der Flucht nach Europa ertranken, verdursteten, erstickten oder von ihren Häschern aufgerieben wurden, addiert: mindestens 14.714 Flüchtlinge starben bei dem Wagnis, nach Europa zu gelangen. Und: auf jede aufgefundene Flüchtlingsleiche, so die „UN Refugee Agency“, kämen circa 45 versunkene Leichen. Dies wären eine halbe Million Tote an den europäischen Außengrenzen

via³ und Quelle

Der letzte Transport mit Atommüll, der ins Zwischenlager Lubmin bei Greifswald rollte, liegt schon fast drei Jahre zurück. Damals gab es unter anderem eine Demonstration mit gerade einmal 60 Teilnehmer_innen, eine Mahnwache an der Strecke und eine Sitzblockade mit zwölf Teilnehmer_innen. Diese schaffte es, den Zug kurz vor dem Ziel für 45 Minuten aufzuhalten.

Für dieses Jahr wurden nun zwei Transporte ins Zwischenlager Lubmin bei Greifswald genehmigt. So soll ein Transport aus der ehemaligen Wiederaufarbeitungsanlage in Karlsruhe (Baden-Württemberg) mit fünf Atommüll-Behältern mit hochradioaktiven Abfällen nach Lubmin gebracht werden. Der zweite genehmigte Transport wird aus vier Atommüll-Behälter mit bestrahlten und unbestrahlten Kernbrennstoffen aus der Wiederaufbereitungsanlage St.-Paul-l.-Durance in Frankreich bestehen. Bei den Kernbrennstoffen handelt es sich um Brennelemente aus dem Versuchsgenerator in Karlsruhe und aus dem mit Atomkraft angetriebenen Frachtschiff Otto Hahn. Dieser soll nun wieder zurück nach Deutschland geschickt werden. Es ist wahrscheinlich, dass beide Transporte wegen ihres gemeinsamen Ziels zu einem Transport vereint werden.

Weiterlesen »

Am kommenden Donnerstag, den 08. Juli 2010, wird um 20.30 Uhr im IKuWo (Goethestraße 1) einen Vortrag über „männliches“ Dominanzverhalten stattfinden.

Alles Macker oder was?

Oder: Was bedeutet Männlichkeit im hiesigen Diskurs?

Was ist eigentlich Männlichkeit? Wie wirkt sie und wo wird sie überhaupt hergestellt und bestätigt? Wer hat den Anspruch darauf von männlichen Privilegien profitieren zu können und was ist eigentlich eine patriarchale Dividende? Wer darf männlich sein und wer nicht, was wiederum ist spezifisch weiß/deutsch daran? Viele Fragen und Widersprüche tun sich auf wenn über Männlichkeit gesprochen wird. Dass diese Fragen überhaupt erst gestellt werden kommt nur leider viel zu selten vor. Warum auch? Männlichkeiten sind es von denen wir gewohnt sind, dass sie ohne kritischen Blick auf die eigene Position als Sprachrohr gelten. Um dem etwas entgegen setzen zu können braucht es eine grundlegende kritische Analyse von dem, was mensch „Mann sein“ nennt. Genau darüber wollen wir mit euch reden und euch einiges an Argumentationsmöglichkeiten geben im Ringen mit der herrschenden Mackerkultur.

Am kommenden Donnerstag, den 10. Juni 2010, wird um 20.00 Uhr die Gipfelsoli-Infogruppe im IKuWo (Goethestraße 1) zu Gast sein und einen Vortrag über die „Europäische Homeland Defence“ halten.

Europäische „Homeland Defence“
Zur Entwicklung innerer Sicherheit in der Europäischen Union

Mit dem Lissabon Vertrag, dem Stockholmer Programm und der geplanten Strategie für die innere Sicherheit schafft sich die Europäische Union die rechtlichen Grundlagen, den Aufbau ihrer Polizeien Europol und Frontex voranzutreiben. Die EU entwickelt sich zur Datenbankgesellschaft, immer noch ist kein Ende bei der Einrichtung von polizeilichen Informationssystemen abzusehen. Der Zugriff durch Polizeien der EU-Mitgliedsstaaten wird weiter erleichtert. Die hochdotierte EU-Sicherheitsforschung konkurriert mit zahlreichen Anwendungen zur Automatisierung des Polizeialltags, darunter Ermittlungssoftware und Data Mining, hochgerüstete Grenzsicherungssysteme, fliegende Kameras oder die computergestützte Auswertung von Überwachungskameras. Dem neuen industriellen Sektor „Homeland Defense“ werden von 2005 bis 2015 Wachstumsraten um das Vierfache prognostiziert. Wenn die Militarisierung sozialer Konflikte auf EU-Ebene politisch gerade nicht durchsetzbar ist, greifen Mitgliedsstaaten gern auf bilaterale Vereinbarungen zurück, etwa im Rahmen des Aufbaus der Europäischen Gendarmerietruppe zur Aufstandsbekämpfung. Widerstand ist kaum in Sicht. Die polizeiliche Staatswerdung der EU sieht sich keinem Antagonisten, etwa einer Bürgerrechtsbewegung, gegenüber. Dabei gibt es vielversprechende Ansätze auch im linkem Spektrum, darunter die Kampagne gegen Frontex oder Solidaritätsarbeit rund um Gipfelproteste. In der Veranstaltung geben wir einen Überblick über die Akteure, Verträge und Institutionen. Am Ende wollen wir Möglichkeiten skizzieren und diskutieren, die „europäische Sicherheitsarchitektur“ ins Wanken zu bringen.

Ich erhielt heute per PrivacyBox einen Link zu dem Film „Wir sind wieder da“ von Winfried Bonengel aus dem Jahr 1991-92. Der Dokumentarfilm zeigt das Wiedererstarken der Neonazi-Szene nach der Wiedervereinigung in Deutschland. Im Film kommen einige Neonazikader zu Wort, die Hauptfigur Ingo Hasselbach wird zwei Jahre später aus der Szene aussteigen und unter anderem Mitbegründer der Neonazi-Aussteiger-Organisation Exit Deutschland.

Der Dokumentarfilm beleuchtet auch die Neonaziszene in Greifswald (ab Minute 21) und zeigt für mich sehr klar, was für ein Klima zu der damaligen Zeit in der Stadt herrschte. Da können Täter vor der Kamera frei ihre Ideologie zur Schau stellen und auch Straftaten völlig frei zugeben. Erschreckend auch, wie falsch die Stadt in Person von Bernd Schröder als damaliger Jugendamtsleiter die Lage einschätzte, indem er die Taten als „Randale Spielen“ verharmloste.

Weiterlesen »

Am 13.April 2010 veranstaltete die Ortsgruppe Greifswald der linken, strömungsübergreifenden Solidaritätsorganisation Rote Hilfe e.V. den videounterstützten Vortrag „Wir sind alle 129a“ über die Geschichte der §§ 129, 129a, 129b StGB und ihre Anwendung gegen linke Strukturen.
Der Ankündigungstext für die Veranstaltung kann HIER nachgelesen werden.

Die Veranstaltung gliederte sich in drei Teile. Als Einleitung wurde ein Film des Freundeskreis Videoclips über das MG-Verfahren in Berlin aus dem Jahr 2008 gezeigt. Danach begann der eigentliche Vortrag des Referenten und zum Abschluss wurde noch ein kurzes Video über ein §129 Verfahren aus den 90er Jahren gegen die Autonome Antifa M aus Göttingen gezeigt.

Leider ist die Qualität des Mitschnittes nicht die beste. Es ist bei der gesamten Aufnahme ein leichtes Rauschen zu hören. ich hoffe aber, dass dies nicht als zu störend empfunden wird.

Nach dem Starten des Players wird ein weiterer Link zum Herunterladen des Vortrages sichtbar. Der Mitschnitt steht unter Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Lizenz

Weiterlesen »

« Neuere Artikel - Ältere Artikel »