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Auf dem Fleischervorstadt Blog ist heute ein Kommentar von der freien Journalistin Anke Lübbert erschienen (Link zum Kommentar). In dem Kommentar berichtet sie von einer Aktion des „Aktionsbündnis für Transparenz“. Dieses hängte bereits am Freitag, den 09.April 2010 ca. 80 Plakate am Markt, Hafen, Mensa und Europakreuzung auf. Das Aktionsbündnis macht damit auf die Absicht der Universitäts- und Hansestadt Greifswald aufmerksam, die das Grundstück weit unter Wert an das Petruswerk verkaufen möchte. Das Petruswerk plant auf dem Gelände nach Angaben des Aktionsbündnisses „Luxuswohnungen“ zu errichten.

Eins der ca. 80 Plakate die am Freitag aufgehängt wurden soll nun hier dokumentiert werden.


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In der 82. Ausgabe des studentischen Magazins „Moritz“ wurde eine Anzeige der Bundeswehr veröffentlicht. Diese versuchte mit der Anzeige auf ihre Jugendportal- und Community-Website aufmerksam zu machen. Das Veröffentlichen der Anzeige war Grund für einige Student_innen, sich bei der Redaktion des Moritz-Magazins zu beschweren. Auch in der Blogosphäre äußerte sich Kritik über das Abdrucken der Anzeige. So befasste sich Blogger Oliver Wunder in seinem Blog Daburnas Logbuch mit dem Thema ausführlich (hier, hier und hier) und schreib auf einen Leserbrief an die Redaktion. Dieser wurde von der Redaktion mit dem Verweis auf das Impressum des Magazins beantwortet, in dem es heißt: „Die in Artikeln und Werbeanzeigen geäußerten Meinungen stimmen nicht in jedem Fall mit der Meinung des Herausgebers überein.“

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Der folgende Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung von useless.blogsport.de übernommen.

Stadt und Universität Greifswald weigern sich weiterhin ihren antisemitischen Namenspatron zu entsorgen.

1933 verlieh Hermann Göring der Universität Greifswald den Namen „Ernst Moritz Arndt“. Der wissenschaftlich unbedeutende Antisemit machte sich im 19. Jahrhundert durch chauvinistische Literatur einen besonderen Namen in der Region. Im historischen Kontext des deutschen nation-buildings, das in ausdrücklicher Abgrenzung zur republikanisch-französischen Nation begründet ist und im Konzept der völkischen Kulturnation als Gegenentwurf zur aufgeklärten Willensnation resultierte, fanden Arndts rassistische Hasstiraden besonders großen Anklang. Weiterlesen »

Am 09.02.2010 um 20.00 Uhr  veranstaltete das Rosa-Luxemburg-Stiftung-Neztwerk Greifswald in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung M-V im St. Spiritus Greifswald einen Vortrag mit dem Titel „Was ist Antiziganismus?“ Der Ankündigungstext für die Veranstaltung ist  HIER zu finden.

Der Vortrag wurde aufgezeichnet und kann nun hier angehört werden. Nach dem Starten des Players wird ein weiterer Link zum Herunterladen des Vortrages sichtbar. Der Mittschnitt steht unter Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Lizenz

Was ist Antiziganismus?, St.Spiritus Greifswald 09.02.10

Eine Einführung und Begriffsdefinition unter anderem am Beispiel des Pogroms von Rostock Lichtenhagen.

Am 09.02.2010 um 20.00 Uhr im St. Spiritus Lange Str. 49/51 Greifswald.
Veranstaltet vom Rosa Luxemburg Stiftung Neztwerk Greifswald in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung M-V.

Der Hass auf Roma und Sinti, Pavee und Jenische, sowie Menschen die aufgrund ihrer Lebensweise als solche identifiziert wurden, hat insbesondere in Deutschland eine 500-jährige Geschichte, die bis an den Beginn der Neuzeit zurückreicht.

Die Veranstaltung wird einen einführenden Blick auf die Grundmuster des Antiziganismus werfen und herausstellen, an welchen Stellen sich das
antiziganistische Ressentiment vom Zeitalter der Reformation über die Aufklärung bis hin zum Nationalsozialismus wandelte und welche Kontinuitäten feststellbar sind. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird am Beispiel der Berichterstattung des „Spiegel“, über das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen, versucht die antiziganistischen Aspekte herauszuarbeiten um so greifbar zu machen, welche Auswirkungen diese auf politische Prozesse, wie etwa die Asylrechtsdebatte in den 90er Jahren, haben können. Abschließend wird ein zweites Beispiel die aktuellen Lage der Kosovo-Roma in der BRD betrachten und den Übergang zur Diskussion einleiten.

Am 21.01.2010  fand im IKuWO der Vortrag „Simone Weil Lebenserfahrung und Geistesarbeit“ statt. Veranstaltet wurde der Vortrag von der AG Theorie in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung M-V.

Der Referent Lou Marin aus Marseille, Übersetzer eines Buches über Simone Weil (* 3. Februar 1909 in Paris; † 24. August 1943 in Ashford, England) und den Anarchismus vom Verlag Graswurzelrevolution, berichtete über Simone Weil`s Zeit während des Spanischen Bürgerkrieges, ihrem wirken in der Resistance  und ihre anarchistische Theorie.

Quelle Flickr Userin vv

Der Vortrag wurde aufgezeichnet und kann nun hier angehört werden. Wenn der Player gestartet wurde, ist ein weiterer Link zum herunterladen des Vortrages sichtbar. Der Mittschnitt steht unter Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Lizenz

Simone Weil Lebenserfahrung und Geistesarbeit mit Lou Marin, Marseille IKuWo Greifswald 21.01.10

mit Lou Marin, Marseille (Verlag Graswurzelrevolution), Übersetzer eines Buches über Simone Weil und den Anarchismus
am 21. Jan. 2010, um 19.30 Uhr im IKuWo, Goethestraße 1, Greifswald Veranstaltet von der AG Theorie unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern.

Simone Weil Quelle: Flickr Userin vanvan

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WE ♥ DAISY

Sonntag, der 10. Januar 2010: Der Landkreis Ostvorpommern ruft Katastrophenalarm aus. Lorenz Caffier, Innenminister des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, lässt die A 20 komplett sperren, der Bahnverkehr kommt zum Erliegen „Die Lage ist prekär“, sagt ein Polizeisprecher aus Stralsund.

Schuld an der Situation in Vorpommern war der Schneesturm „Daisy“. Durch massiven Schneefall und Orkanböen mit Spitzen von 122h/km wurden Teile des Landes kurzzeitig vom Rest der Welt abgeschnitten.

Dies war Anlass für einige Menschen unter dem Motto „WE ♥ DAISY“ in Greifswald am gleichen Tag auf die Straße zu gehen. In einem kurzfristig über E-Mail und Twitter verbreiteten Aufruf hieß es unter anderem: Weiterlesen »

Im Jahresende fand der Chaos Communication Congress in Berlin statt. Auf dem frei editierbaren Wiki des Kongresses wurde am 30.12.09 illegal beschaffte Kundendatenbank des Online Handels der bei Faschist_innen und Rassist_innen beliebten Marke Thor Steinar der Firma Mediatex GmbH aus dem Jahr 2008 veröffentlicht. Unter den ca. 54.400 Einträgen befindet sich auch die Adresse der Zahnarztpraxis des FDP Landtagsabgeordneten und Bürgerschaftsmitglied der Stadt Greifswald Sebastian Ratjen. Dies war Anlass für einige Greifswalder Blogs (HIER, HIER, HIER und HIER) ab dem 04.01.2010 darüber zu berichten und Herrn Ratjen mit der Marke in Verbindung zu bringen. Dieser erklärte dann am 06.01.2010 in der Ostsee-Zeitung, dass er niemals mit dem Unternehmen eine Geschäftsbeziehung unterhalten hat und sich auch nicht erklären kann, wie seine Daten in die Datenbank gekommen sind.

Alles in allem nicht weiter Beachtenswert würde Herr Ratjen nicht noch mal seine Aussage aus dem Jahr 2007, wie mit der Marke umgegangen werden solle, bekräftigen.

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Am 18.12 fand im Koeppenhaus Greifswald der Vortrag „Gentrification, eine Einführung“statt. Veranstaltet wurde der Vortrag vom Rosa Luxemburg Stiftung Netzwerk Greifswald in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung M-V.

Die beiden Referent_innen erläuterten die Theorie der Gentrifizierung, beleuchteten die Gentrification am Beispiel vom Dresden-Neustadt und gingen auf Formen des Protest gegen Gentrification-Prozesse ein.

Der Vortrag wurde aufgezeichnet und kann nun hier angehört werden. Wenn der Player gestartet wurde, ist ein weiterer Link zum herunterladen des Vortrages sichtbar.

"Gentrification eine Einfuehrung" aufegnommen im Koeppenhaus HGW am 18.12.09

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